Hier sind unsere Einsätze des laufenden Monats in Form einer Tabelle aufgelistet. Über besondere Einsätze wird unterhalb der Tabelle ausführlicher in Bild und Text berichtet. Weitere Einsatzbilder finden Sie hier. (JF)
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Der extrem heiße Monat Juni 2026 macht sich auch in den Einsatzzahlen bemerkbar. Am Abend des Freitag 19. Juni ging ein heftiges Unwetter über Köln nieder mit 12 Alarmierungen für die Löschgruppe Merkenich. Auf den Rest des Monats verteilen sich weitere 18 Einsätze, bis zu drei an einem Tag. (JF)
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Einsatz im Notfallversorgungszentrum
in den Deutzer Messehallen
Einsatzbeginn: Sonntag, 28. Juni 2026 - 11:13 Uhr
Einsatzdauer: 9:02 Stunden
Aufgrund der andauernden Hitzewelle in Köln kam es ab Samstag, 27. Juni 2026 zu einer Überlastung des Rettungsdienstes und der Krankenhäuser. An diesem Tag waren fast 1200 Einsätze zu leisten, normaler Tageschnitt sind ca. 500 Einsätze.
Von der Berufsfeuerwehr wurde deswegen eine Technische Einsatzleitung zur Steuerung der hitzebedingten Maßnahmen eingerichtet. Es wurden zusätzliche Rettungsdienstfahrzeuge in Betrieb genommen und in den Messehallen ein Notfallversorgungszentrum sowie eine Kälteinsel für die Bevölkerung eingerichtet.
Pressesprecherr Ulrich Laschet im EXPRESS: „Um die Krankenhäuser zu entlasten, übernehmen wir den Transport von nicht notfallbedingten Patienten. Zur Messe werden etwa Personen nach einem Schwächeanfall gebracht und ambulant behandelt. Oft reicht schon eine Infusion aus oder das angenehmere Klima vor Ort, um den Körper wieder herunterzukühlen. Im besten Fall könnten die Patienten das Notlazarett anschließend wieder eigenständig verlassen. Die Feuerwehr weist darauf hin, dass hier keine Patienten einfach so aufgenommen werden. Es sollte sich also niemand zu Fuß auf den Weg zur Messe machen."
Die Löschgruppe Merkenich war in der Tagschicht des Sonntags mit dem
Hilfeleistungslöschfahrzeug als logistische Unterstützung in der Messe im Einsatz.
Die Einsatzleitung der Feuerwehr Köln dankte den Einsatzkräften zum Ende eines sprichwörtlich "heißen Wochenendes" für ihren herausragenden Einsatz:
Wir möchten uns von Herzen bei allen Kolleg*innen bedanken – bei den hauptamtlichen Kräften der Berufsfeuerwehr und der Leistungserbringer, ebenso wie bei den vielen Ehrenamtlichen der Löschgruppen und der Hilfsorganisationen, die in dieser extremen Situation ohne Zögern anpacken. Euer Engagement, Eure Einsatzbereitschaft und Eure Leistung sind außergewöhnlich. Ihr schützt Menschen, entlastet das System und haltet Köln am Laufen, auch wenn es Euch selbst viel abverlangt. Dafür gebührt Euch unser aufrichtiger und tief empfundener Dank.
(JF)
Um 19:10 Uhr wurden wir aufgrund eines Unwetters
mit Starkregen und Sturmböen im Stadtgebiet Köln alarmiert. Für alle Freiwilligen Feuerwehren wurde Gesamtalarm ausgelöst.
Mit unseren drei Fahrzeugen waren wir im Einsatz und arbeiteten insgesamt zwölf
Einsatzstellen mit den Stichworten STURM und WASSER im gesamten Stadtgebiet ab.
Der letzte Einsatz des Abends führte uns zur Scheidtweilerstraße in Braunsfeld. In
einem dort ansässigen Unternehmen kam es zu einer deutlichen Temperaturerhöhung in einem Serverraum. Durch Belüftungsmaßnahmen wurde Frischluft in den betroffenen Bereich
eingebracht.
Nach mehreren Stunden Einsatz konnten wir um 00:05 Uhr wieder ins Gerätehaus
einrücken und die Einsatzbereitschaft herstellen. (DS)
Großschadensübung im RHEINENERGIEstadion
Einsatzbeginn: Dienstag, 2. Juni 2026
Einsatzdauer: 2 Tage
Am 2. und 3. Juni haben wir an der Großübung „resConEx’26“ im RheinEnergieSTADION teilgenommen. Es handelt sich hierbei um eine Übung im Rahmen des europäischen Programmes rescEU. Partner sind das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), das Technische Hilfswerk (THW) und die Bundespolizei. Da in Merkenich ein Fahrzeug des BBK stationiert ist, nämlich das LF- KatS, nahmen auch wir an dieser Übung teil. Näheres zu diesem Fahrzeug finden Sie hier. An der Übung beteiligten sich ca. 800 Personen.
Das Szenario: Eine Explosion mit gefährlichen
Stoffen im Umfeld einer internationalen Sportveranstaltung.
Gemeinsam mit den Kameradinnen und Kameraden der Löschgruppen Worringen und
Rodenkirchen, die ebenfalls über LF- KatS verfügen, waren wir dem ABC-Zug zugeteilt.
Unsere Aufgabe: Der Transport kontaminierter Personen und Fahrzeuge zu den
entsprechenden Dekontaminationsplätzen.
Darüber hinaus konnten wir das An- und Ablegen der Schutzausrüstung sowie die
Abläufe für unsere Einsatzkräfte bei solchen Schadenslagen praxisnah trainieren. Aufgrund der hohen Temperaturen war der Einsatz unter spezieller Schutzkleidung und unter Atemschutz körperlich
sehr belastend.
Solche Übungen sind ein wichtiger Bestandteil
unserer Ausbildung und helfen dabei, für besondere Einsatzlagen bestmöglich vorbereitet zu sein.
Einen Pressebericht über diese Übung finden Sie hier. (DS/JF)
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Einsatzmeldung "Rauch aus Kamin - ganze Straße voll"
Einsatzbeginn: Donnerstag, 28. Mai 2026 - 00:38 Uhr
Einsatzdauer: 1:02 Stunden
In dieser warmen Sommernacht wurden wir in ein Wohngebiet in Merkenich alarmiert. Nachbarn hatten sich über die ungewöhnliche Rauchentwicklung gewundert und die Feuerwehr alarmiert. Wir waren als erstes Einsatzfahrzeug schnell vor Ort und konnten die Meldung bestätigen. Da ein Kaminbrand eine mögliche Ursache sein konnte brachten wir Werkzeug aus dem "Schornsteinfegerwerkzeugkasten" (siehe Bild) zum Einsatz. Mit einem Spiegel stellten wir fest, dass der Schornstein frei war und nicht brannte. Gleichzeitig wurde klar, dass der Heizkessel im Keller mit feuchtem Holz befüllt war und es dadurch zur Rauchentwicklung gekommen war. Wir besprachen mit dem Anwesenden, was zu tun sei um die Rauchentwicklung zu beenden. (CH/JF)
Wachbesetzung Feuerwache Weidenpesch
Einsatzbeginn: Samstag, 16.Mai 2026 - 10:43 Uhr
Einsatzdauer: 3:47 Stunden
Am Samstagvormittag kam es in Bickendorf zu einem Großbrand in einer Werkstatt, bei dem auch Kräfte der Feuerwache Weidenpesch längerfristig im Einsatz waren. Wir wurden deswegen mit dem Einsatzstichwort WACHBES nach Weidenpesch alarmiert. Dies bedeutet, dass wir mit unseren Einsatzfahrzeugen und Einsatzkräften die Aufgaben der Berufsfeuerwehr wahrnehmen. In den gut 3 Stunden unserer Wachbesetzung kam es zu keinen Einsätzen für uns.
Den Pressebericht der Berufsfeuerwehr zum Großbrand können Sie hier lesen. (JF)
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Brand eines Müllbunkers
Einsatzbeginn: Montag, 27.4.2026 - 10:07 Uhr
Einsatzdauer: 1:43 Stunden
Am Montag, 27. April 2026 wurden wir um 10:07 Uhr wie bei Einsatz 46/2026 zu einem Industriebetrieb in Niehl alarmiert. Dort brannte es in einem größeren Müllbunker. Wir wurden mit unserem Löschgruppenfahrzeug LF- KatS (siehe Bild, weitere Infos hier) alarmiert, um eine leistungsfähige Löschwasserversorgung aufzubauen. Vor Ort verlegten wir eine ca. 250m lange B- Schlauchleitung von der Emdener Straße ins Werksgelände. Wir verwendeten hierzu die Schlauchkassetten, bei denen die Schläuche einfach aus dem Heck des Fahrzeugs herauslaufen (siehe Bild von einer Übung). Letzlich wurde die Leitung nicht benötigt und wir bauten sie gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr wieder zurück. (LS/JF)
(JF)
Wohnungsbrand mit Menschenrettung - FEUER2Y
Einsatzbeginn: Mittwoch, 22.4.2026 - 18:41 Uhr
Einsatzdauer: 2:49 Stunden
Während unseres Übungsdienstes im Übungshaus der Feuerwehr Köln in Weidenpesch wurden wir zum FEUER2Y nach Longerich alarmiert.Bereits aus der Alarmmeldung ging hervor, dass eine Wohnung im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses in Vollbrand stehen würde. Als wir kurz nach dem ersten Löschzug der Berufsfeuerwehr an der Einsatzstelle eintrafen, stand ein mit Gegenständen vollgestellter Balkon und ein Teil der Wohnung in Vollbrand. Eine Person sollte sich noch in der Wohnung befinden. Die Berufsfeuerwehr ging über den Balkon vor und rettete auf diesem Weg den Wohnungsinhaber schwerverletzt ins Freie. Wir erhielten den Auftrag zur Brandbekämpfung und Menschenrettung über das Treppenhaus unter Pressluftatmer. Da der Hauseingang nur über einen Fußweg erreichbar war, musste eine größere Menge Schäuche verlegt werden. Unser Angriffstrupp setzte zunächst einen Rauchschutzvorhang in die Wohnungseingangstüre, damit kein Rauch ins Treppenhaus dringen konnte. Danach löschte er die brennende Wohnung ab und kontrollierte anschließend den Treppenraum. Weitere Merkenicher Einsatzkräfte stellten eine stabile Wasserversorgung her, belüfteten den Treppenraum mit einem Überdrucklüfter und führten Schadstoffmessungen mit einem Gasmessgerät durch.
Nach dem Einsatz erhielt der stark verschmutzte Angriffstrupp neue Schutzkleidung und die eingesetzte Ausrüstung wurde einer gründlichen Reinigung unterzogen.
Lesen Sie hier die Pressemitteilung der Branddirektion zu diesem Einsatz.
(JF)
Brand einer Papiersortieranlage
Einsatzbeginn: Freitag, 17.4.2026 - 20:31 Uhr
Einsatzdauer: 2:39 Stunden
Am Freitag, 17. April 2026 wurden wir um 20:31 Uhr zu einem Industriebetrieb in Niehl alarmiert. Dort brannte es in einer Papiersortieranlage. Die Anlage wurde abgelöscht und leergefahren.
Wir wurden mit derm Einsatzstichwort LW- GRUND alarmiert, um mit unserem Löschgruppenfahrzeug LF- KatS (siehe Bild, weitere Infos hier) sowie einem Schlauchwagen und einem Tanklöschfahrzeug von anderen Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr eine leistungsfähige Löschwasserversorgung aufzubauen. Dies war jedoch nicht erforderlich, deswegen standen wir nur in Bereitstellung und wurden wir nicht tätig.
(JF)
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Brand eines Schuppens auf einer Pferdekoppel
Einsatzbeginn: Rosenmontag, 16.2.2026 - 00:53 Uhr
Einsatzdauer: 2:07 Stunden
In der Nacht zu Rosenmontag bemerkten aufmerksame Anwohner einen Feuerschein auf einer
Pferdekoppel im Bereich Derichsweg / Ivenshofweg und alarmierten umgehend die Feuerwehr. Daraufhin wurden Einsatzkräfte mit dem Einsatzstichwort „LAUBE“ alarmiert.
Vor Ort bestätigte sich der Brand einer Laube.
Da die Einsatzstelle nicht direkt mit den Fahrzeugen angefahren werden konnte,
musste das Löschwasser von uns über eine längere Wegstrecke zur Brandstelle gefördert werden. Unter Atemschutz wurde das Feuer mit 2 Strahlrohren von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr bekämpft und
schließlich abgelöscht.
Nach den anschließenden Nachlöscharbeiten sowie dem Rückbau der eingesetzten
Gerätschaften konnten wir gegen 03:00 Uhr das Gerätehaus wieder anfahren. Die Löscharbeiten wurden durch den in dieser Nacht herrschenden Schneeregen erschwert. (DS/JF)
Hilfeleistung im Notfallversorgungszentrum
Einsatzbeginn: Weiberfastnacht, 12.2.2026 - 09:30 Uhr
Einsatzdauer: 8:30 Stunden
Zum vierten Mal unterstützte die Löschgruppe Merkenich das Notfallversorgungszentrum der Berufsfeuerwehr. Hier werden in den Räumen einer Schulturnhalle in der Altstadt- Süd zumeist junge Menschen behandelt und betreut, die beim Feiern an Weiberfastnacht medizinische Probleme bekommen. Wir waren in den Unterabschnitten Logistik und Eingangssichtung/Dokumentation eingesetzt. Wir führten in der Frühschicht 5 Personal-und Materialfahrten durch und registrierten 30 Patient*innen in der Eingangssichtung.
Wir waren mit 6 Einsatzkräften und unserem Mannschaftstransportfahrzeug im Einsatz. (JF)
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Am Montag, 12. Januar 2026 wurden wir innerhalb von 13 Stunden gleich drei Mal alarmiert!
Um 06:08 Uhr wurden wir mit dem Einsatzstichwort VUNF2 (Verkehrsunfall, Notarzt erforderlich) auf die Emdener Straße nach Niehl alarmiert. Dort waren zwei PKW zusammengestossen. Ein Fahrer musste schonend aus seinem Fahrzeug befreit werden. Gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr erweiterten wir mit hydraulischem Rettungsgerät die Türöffnung und kümmerten uns um die Verkehrsabsicherung.
Um 15.37 Uhr wurden wir zu einem Einsatz PTUER (Hilfebedürftige Person hinter verschlossener Tür) nach Langel alarmiert. Die Türe wurde gewaltsam geöffnet und die Person dem Rettungsdienst übergeben. Wir unterstützten mit Beleuchtung.
Gut drei Stunden später, um 18:46 Uhr, erneut PTUER, diesmal in Merkenich. Die Türe wurde von uns geöffnet und die hilflose Person wurde an Polizei und Rettungsdienst übergeben.(JF)
In der Nacht zum Sonntag, 11. Januar 2026 wurden wir um 03:42 Uhr mit dem Einsatzstichwort LAUBE in eine Kleingartenanlage nach Chorweiler alarmiert. Der Einsatz lief mit Kräften der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr bereits seit einiger Zeit. Unsere Aufgabe war es, die für die erforderliche Wasserversorgung verlegten Schläuche (über 300m) zurückzubauen. In der kalten Winternacht gefror das aus den Schläuchen laufende Wasser blitzschnell. Erfreulich war, dass Anwohner den Einsatzkräften warme Getränke anboten. Danke dafür!
Das obige Foto, das wir mit Genehmigung der Feuerwehr Fühlingen veröffentlichen, zeigt die Situation an der Einsatzstelle bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte.
Gerade als wir in Chorweiler wieder einsatzbereit waren, wurden wir auf die Oranjehofstraße zu einem Verkehrsunfall alarmiert (VUNF1). Ein mit einer Person besetzter PKW war ins Schleudern geraten und auf einen Laternenmast geprallt. Der verletzte Fahrer wurde dem Rettungsdienst übergeben. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich, sodass wir die weiteren auf der Anfahrt befindlichen Einsatzkräfte abbestellen konnten. (JF)
Einsätze in der Neujahrsnacht 2026
Einsatzbeginn: Donnerstag, 1.1.2025 - 00:13 Uhr
Einsatzdauer: 3:02 Stunden
13 Minuten nach Beginn des neuen Jahres wurden wir zum 1. Einsatz des Jahres 2026 alarmiert. In Chorweiler war ein infolge von Feuerwerkskörpern in Brand geratener Balkon gemeldet worden. Kurz vor Eintreffen an der Einsatzstelle wurden wir abbestellt. Das Feuer war bereits erloschen.
Wir blieben im Feuerwehrhaus in Bereitschaft und wurden in Folge zu zwei Einsätzen in Merkenich alarmiert. In beiden Fällen brannten Reste von Feuerwerkskörperbatterien. Außerdem wurden wir nach Niehl alarmiert: Dort stand ein fahrbarer Restmüllcontainer in Vollbrand. In allen Fällen nahmen wir ein Strahlrohr vor und löschten mit Wasser aus den Tanks unserer Löschfahrzeuge.
Nach Rücksprache mit der Leitstelle beendeten wir unseren Dienst um 03:15 Uhr - die Lage in Köln hatte sich wieder normalisiert. (JF)