Bei unserem Übungsdienst am 6. Mai 2026 haben wir die Einsatzgrundlagen bei Bränden von Elektrofahrzeugen behandelt..
Der Übungsverantwortliche, Lukas Stenner, berichtet:
Zuerst hatten wir eine 45 Minuten Theorieeinheit
mit den Grundlagen zum Aufbau von Elektrofahrzeugen und den Einsatzgrundsätzen, Sicherheitseinrichtungen an diesen Fahrzeugen und möglicher taktischer Vorgehensweisen der Brandbekämpfung bei Bränden
mit und ohne Beteiligung der Batterie. Hierbei haben wir uns die theoretischen Grundlagen eines Thermal Runaway (Durchgehen einer Fahrzeugbatterie bei Elektrofahrzeugen)
angeschaut. Wir haben uns außerdem die Möglichkeiten angeschaut die
wir mit unserer Ausrüstung haben, um Brände an Eltekrofahrzeugen zu bekämpfen.
Anschließend haben wir eine Einsatzübung durchgeführt und hierbei einen Brand
eines vollelektrischen PKW simuliert. Zunächst ohne Beteiligung der Batterie mit Brandbekämpfung des Fahrzeugs bzw Kühlung der Batterie und anschließend unter der Annahme, dass die Batterie beteiligt
ist. (LS/JF)
Am Sonntag, 26 April 2026 besuchten einige Kameraden der Löschgruppe Merkenich den Tag der Offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Halver, Löschzug Stadtmitte. Nico, ein Mitglied unserer Einsatzabteilung, war dort jahrelang aktiv - ein Großteil seiner Familie ist es noch heute. Er zeigte uns die Feuerwache mit Stabsraum und Funkzentrale sowie den großen und modernen Fuhrpark. Wir verfolgten die Vorführungen der Jugendfeuerwehr (Technische Hilfeleistung) und der Einsatzabteilung (Brandbekämpfung). Auch Rotes Kreuz, Polizei und THW beteiligten sich an der Fahrzeugausstellung. Über eine Feuerwehrdrohne wurden die nächsten Programmpunkte angekündigt. Natürlich gab es auch Grill, Getränkestand und Cafeteria. Näheres über die Feuerwehr Halver finden Sie hier. (JF)
Am 9. April 2026 vollendete unser Kamerad HBM Johannes Feyrer sein 67. Lebensjahr. Damit endete für ihn der Einsatzdienst in der Feuerwehr, den er vor über 49 Jahren in der Freiwilligen Feuerwehr Neustadt/Weinstraße begonnen hat. Aus diesem Anlass holten wir ihn mit der Historischen Drehleiter der "Oldtimerfreunde im Stadtfeuerwehrverband Köln" und unseren Einsatzfahrzeugen zu Hause ab. Von 9:00 Uhr bis 24:00 Uhr waren unsere Fahrzeuge im "Status 1 - einsatzbereit über Funk" besetzt und wir fuhren insgesamt 4 Einsätze in Blumenberg, Fühlingen, Höhenberg und Lindenthal. Um Mitternacht trafen wir uns am Rheinufer vor der beleuchteten Stadtkulisse zu einem gemeinsamen Foto, Johannes war nun im "Status 6 - außer Dienst".
Am darauffolgenden Samstag gab es in unserem Gerätehaus für die Einsatzkräfte im Kölner Norden ein großes Abschiedsfrühstück, an dem auch langjährige Weggefährten, Freunde und die Familie teilnahmen. Der stv. Leiter der Feuerwehr Köln, Ltd. Branddirektor Daniel Richmann, überreichte Johannes Feyrer eine Urkunde die bestätigt, dass er weiterhin aktiv in der Feuerwehr Köln ist, allerdings nicht mehr im Einsatzdienst sondern in der Unterstützungsabteilung unserer Löschgruppe, u.a. als Gerätewart. (JF)
Am Samstag, 21.3.2026 waren Mitglieder unserer Einsatzabteilung aktiv. Sie sammelten zusammen mit vielen anderen Merkenicher Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen der stadtweiten Aktion "KÖLLE PUTZMUNTER" Müll ein, der achtlos weggeworfen worden war. Mit Hilfe eines Anhängers brachten wir viele zum Teil defekte Müllsäcke sowie Sperrmüll zur Sammelstelle auf dem Schützenplatz. (JF)<< Neues Textfeld >>
Beim Übungsabend am 18. März 2026 wurde unsere Einsatzabteilung mit neuen Digitalen Meldeempfängern ausgerüstet. Mit diesen Geräten werden wir von der Leitstelle der Berufsfeuerwehr Köln in Weidenpesch zum Einsatz alarmiert. Zusätzlich gibt es das Alarmierungssystem GROUPALARM über Handy.
Es handelt sich bei den neuen Meldern wie bisher um Geräte der Firma SWISSPHONE, allerdings jetzt um den Typ sQUAD X35. Im Vergleich zum bisherigen Gerät sind wesentliche Verbesserungen eine längere Akkustandzeit, die Möglichkeit der Einrichtung von weiteren Alarmierungsgruppen sowie mehrfarbige Alarmierungsanzeigen. Die Geräte können auf sich ändernde Anforderungen per Fernwartung angepasst werden.
Dank an Andreas Rüdell von der Abteilung IT- Technik der Berufsfeuerwehr Köln für die reibungslose Ausgabe und Einweisung in die neue Technik! (JF)
Vor 30 Jahren, am 9. März 1996 starb der Brandmeister der Berufsfeuerwehr Köln, Andreas Stampe, nachdem er drei Tage vorher bei einem Kellerbrand in Zollstock einen Atemschutznotfall erlitten hatte. Damals wurde erstmals eine "Unfallkommission" eingerichtet, die das Geschehen untersuchte und notwendige Verbesserungen erarbeitete. Diese wurden nicht nur in Köln sondern deutschlandweit umgesetzt und trugen maßgeblich zur Verbesserung der Sicherheit im Atemschutzeinsatz bei.
Mit der "Feuerwehrflagge auf HALBMAST" gedachte die Feuerwehr Köln Andreas Stampe und erinnerte an alle diejenigen, die in der Folge einen Beitrag zur Verbesserung der Sicherheit im Atemschutzeinsatz geleistet haben.
Weitere Informationen finden Sie hier:
Filmdokumentation zum Unfall und dessen Konsequenzen
(JF)
Viele Feuerwehreinsätze erfordern den Einsatz von Atemschutzgeräten, welche die Einsatzkräfte vor Atemgiften schützen. Atemschutzgeräteträger werden deswegen speziell dafür ausgebildet, regelmäßig medizinisch überwacht und müssen jährlich eine Atemschutzbelastungsübung absolvieren.
Fünf Atemschutzgeräteträger unserer Löschgruppe absolvierten am 4. Februar 2026 erfolgreich ihre Jahresübung in der Atemschutzstrecke der Feuerwache Chorweiler. Zum Programm gehören das Einsatzbereitmachen des Gerätes, Übungen am Schlaghammer und auf der Endlosleiter, der Durchgang durch eine Tankanlage und das Absolvieren der verdunkelten Kriechstrecke über zwei Ebenen. Alle Tätigkeiten werden von Kräften der Berufsfeuerwehr persönlich und über Kamerasysteme überwacht.
Für einen Kameraden war dies die letzte Atemschutzübung, da er in diesem Jahr die Altergrenze erreicht. Seine erste Übung absolvierte er 1977, also vor 49 Jahren. Das Bild in SchwarzWeiss zeigt die damalige Übung. (JF)
Das Thema Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst stand auf dem Programm. Dies kommt immer häufiger vor, vor allem bei Unfällen oder Einsätzen zu hilfsbedürftigen Personen hinter verschlossenen Türen. Wir lernten die Gerätschaften kennen, die auf dem Rettungswagen verlastet sind und die wir dann mit den Kräften des Rettungsdienstes einsetzen. Hier wird ein Tragestuhl erklärt.
Herzlichen Dank an unseren Kameraden Basti, der beruflich an der Feuerwehrschule der Stadt Köln arbeitet und von dort das Material mitgebracht und uns erklärt hat.
Am Samstag, 10. Januar 2026 besuchten Mitglieder der Einsatzabteilung und der Jugendfeuerwehr unserer Löschgruppe traditionell die Schützenmesse und gratulierten den neu ernannten Würdenträgern der St. Sebastianus- Schützenbruderschaft Merkenich.
Wir danken den Schützen für ihre Gastfreundschaft.
Beim 1. Übungsdienst des Jahres am 4. Januar 2026 gab es zwei Beförderungen: Die Oberfeuerwehrmänner Jan Pilgram und Justin Steinbüchel haben im Jahr 2025 an der Feuerwehrschule Köln ihre Truppführerausbildung erfolgreich absolviert. Sie wurden zum Unterbrandmeister befördert und erhielten in Anwesenheit der Einsatzabteilung und der Ehrenabteilung ihre Ernennungsurkunden von Löschgruppenführer Dirk Steinbüchel. Herzlichen Glückwunsch! (JF)